27.08.16



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Die unscheinbare Grundschullehrerin Christiane Tarpenbek soll eine somalische Schülerin beleidigt haben. Und plötzlich interessiert sich jeder für die einsame Frau, die nie im Mittelpunkt stehen wollte.
Mit scharfem Blick und zwanglosem Sound beschreibt die Autorin die Selbstfindung einer Frau in einer zunehmend rassistischen Gesellschaft.

Roman
2016, 269 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50142-1

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PRESSESTIMMEN zu ”Kapitalismus und Hautkrankheiten”

Der Spiegel, Claudia Voigt, 19.Mai 2014:
«Umstandslose Schilderungen, die sich so lesen, wie das Leben wirklich sein könnte.(...)Und wenn Ramadan in den Danksagungen ihres neuen Romans die sehr lässige amerikanische Autorin und „Girls“ Erfinderin Lena Dunham erwähnt, ahnt man, dass sich hinter der unkompliziert wirkenden Aufrichtigkeit ihres Schreibens eine stilbildende Haltung verbirgt. Ganz nebenbei hat sie mit „Kapitalismus und Hautkrankheiten“ den besten Titel eines Romans in diesem Frühjahr geliefert.»

Sächsische Zeitung, Karin Grossmann, 31.Mai 2014:
«Filmtauglich mit wechselnden Perspektiven, pointierten Dialogen und einem klar strukturierten Figurenemsemble. ... Die Autorin porträtiert eine Gesellschaft, die sich selbst zerstört in ihrer Heuchelei und Egomanie. ..., eine bittere, ironisch eingefärbte Bestandsaufnahme. »

Hamburger Abendblatt, Birgit Reuther, 23.April 2014:
«In dem neuen Roman geht es um eine gesellschaftliche und familiäre Tragödie. Jasmin Ramadan schildert Chaos und Tristesse, Abgründe und (Überlebens-)Strategien mit einer beiläufigen Wucht, die fasziniert. Die Autorin erzeugt konstant eine irrlichternde Spannung. ... Ramadans vielschichtig angelegte Geschichte erzählt von finanziellen und emotionalen Abhängigkeiten sowie von den Gefühlslagen der Generationen. ... All dies beschreibt die Autorin in Sätzen, die passgenau in die Seele fallen wie ein Fahrstuhl in den Schacht. Ramadans Buch hat einen direkten, ja coolen Sound.»

Missy Magazin, Katrin Rönicke, Juni/Juli/August 2014
«Ramadan schafft eine Geschichte, die sich entlang der Tragik erfüllter und unerfüllter Begehren entfaltet, dabei aber nie melodramatisch ist, sondern seltsam frisch erzählt. ... Eine komische und manchmal bedrückende Parabel auf die moderne Darstellungsgesellschaft.»

Petra, Juni 2014:
«Lässiges, rasantes Porträt einer coolen Frau auf dem Weg zu sich selbst.»

Frankenpost, Ralf Sziegoleit, 31.Mai 2014:
«Satirischer Witz und ein scharfer Blick auf die Lebensumstände der Partygesellschaft zeichnen den Roman aus.»

Büchermagazin, Kerstin Kristahl, Juni / Juli 2014:
«Eine scharfsinnige Spiegelung der Gesellschaft, die ebenso rasant und unverblümt ist wie die Protagonistin Teresa Kugler.»

Karoline Laarmann (WDR), deepread.wordpress.com, 14. Mai 2014:
«Auch in diesem Roman sind wieder ein paar großartig durchgeknallte Szenen, Dialoge und Charakterstudien vereint, von denen sich andere Prosaisten eine Schwarte abschneiden könnten. Ich liebe Ramadans Kompromisslosigkeit, Rotzigkeit, Wahnsinnigkeit. ... – diese Frau mit dem “Mir-doch-scheißegal”-Blick darf alles! Weil sie das hat, was ich bei anderen deutschen Gegenwartsautoren manchmal so sehnlichst vermisse: einen unverwechselbaren Sound. Und dieser Sound (...) polarisiert, weil er mal übersteuert und disharmonisch klingt, aber er ist pure, rohe Energie und zieht mir jedes Mal wieder die Schuhe aus.»

Brigitte, Angela Wittmann, 2. Juli 2014:
«Eine rabenschwarze Höllenfahrt,…,eine harte und sprachlich furiose Abrechnung.»

Annabelle, CH, Claudia Senn, Verena Luget, 4. Juli 2014:
«Ein Sittenbild, gezeichnet in großartig abgeklärten Monologen. Und die Röntgenaufnahme eines Familienkörpers, die tief unter die Haut geht.»

O porco entre os peixes - Im November 2013 erschien
Das Schwein unter den Fischen in Brasilien



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Jasmin Ramadan verbrachte auf Einladung des Goethe Instituts vier Wochen als
Stadtschreiberin in Porto Alegre/Brasilien und als Teilnehmerin des
FLUPP Festivals eine Woche in Rio.

2013 ist Brasilien Gastland der Frankfurter Buchmesse und Deutschland zu Gast auf den Buchmessen
in Rio de Janeiro und Porto Alegre. Diese einmalige Chance nutzt das Goethe-Institut, um im Rahmen
der Initiative „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ mit einer Fülle von Projekten den
deutsch-brasilianischen Literaturaustausch zu fördern.

Für das Stadtschreiber-Projekt laden die Goethe-Institute Brasiliens sechs Autoren aus Deutschland für vier Wochen nach Brasilien ein – jeden in eine andere Stadt. Die unterschiedlichen Zielorte der Schriftsteller repräsentieren die kulturelle Bandbreite Brasiliens und die Interessen der Autorinnen und Autoren:
Kathrin Passig reist in die Mega-Metropole São Paulo, Ilija Trojanow nach Salvador da Bahia, Carmen Stephan in den Norden nach Fortaleza, Jasmin Ramadan in den Süden nach Porto Alegre, Ingo Schulze in die Amazonasregion und Olga Grjasnowa nach Rio de Janeiro. Die „Stadtschreiber“ recherchieren und arbeiten an ihren Werken, die zum Teil bereits einen Brasilien-Bezug haben, setzen sich mit ihrer Umgebung auseinander, führen Lesungen und Veranstaltungen durch, schreiben einen Beitrag für eine Stadtschreiber-Publikation und führen diesen Blog. Viel Spaß beim Lesen!

-> der Stadtschreiberblog des Goethe Instituts ...

-> Jasmin Ramadan auf der Buchmesse in Frankfurt 2013


A Cozinha da Alma - Soulkitchen in Brasilien erschienen


Com uma mistura bem particular de humor e tragédia em um texto de leitura prazerosa,
A cozinha da alma (“Soul Kitchen”, no título original) retrata ambientes fora da classe média
alemã e uma fração do prisma social daquele país. A prosa acelerada e a imaginação
extraordinária da jovem autora Jasmin Ramadan constroem uma nova, enriquecida e
surpreendente experiência em relação à diversidade das esferas sociais na
Alemanha — e uma amostra da moderna literatura produzida por lá.



8Inverso



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TROPEN Verlag


PRESSESTIMMEN zu ”Das Schwein unter den Fischen”


Hamburger Abendblatt
 Maike Schiller
«Es ist die witzige und dabei immer warmherzige Schilderung ihres skurrilen Personals, die Ramadans Roman so lesenswert macht. Schon in "Soul Kitchen" bewies die Autorin anarchischen Humor, sie lässt ihre Figuren treiben, manchmal aus der Bahn fliegen. Wobei die Coming-of-Age-Story eines Teenagers, der (…) schließlich seinen eigenen Weg abseits aller Durchgeknalltheiten finden muss, gar nicht so entscheidend ist. Das sind vielmehr die schrägen Episoden aus Stines "Identifikationsschlamassel" und die prägnante Hauptfigur selbst, die Jasmin Ramadan lakonisch durch ihr verkorkstes Leben lotst - ohne die Figuren darin je zu verraten.»

Tagesspiegel
Ulf Lippitz
«Selten klang Hingabe zum rohen Fleisch zärtlicher.»

Taz
Klaus Irler
«Das Magische scheint bei Jasmin Ramadan die logische Konsequenz des Skurrilen zu sein.»

BR on3
Andrea Wieczorek
«Das Buch ist der Selbstfindungstrip einer klassischen Außenseiterin. Stine ist kein pseudo-hippes Mädchen, das ihren Weg in hedonistischen Drogen-Exzessen sucht – Kiffen findet sie langweilig, Model-Scouts uninteressant, den Schwarm des Jahrgangs bescheuert. "Das Schwein unter den Fischen" kommt als Coming-of-Age Roman erfrischenderweise ohne alternative Subkultur aus, die sonst immer als erleuchtender Ausweg der Romanhelden zum neuen Selbst führen soll. Stattdessen wächst Stine an ihrer skurrilen Familie und den verdammt interessanten Charakteren aus verschiedensten Milieus, die ihr auf dem Weg dahin begegnen.»

Cosmopolitan
«Jasmin Ramadans Porträt dieser durchgeknallten Familie ist anrührend und witzig zugleich.»

rbb, Radio Fritz
«Nüchtern, emotionslos und zynisch erzählt Jasmin Ramadan vom Allein- und Anderssein und trifft damit den richtigen Nerv!»

Jolie
Birgit Quärengäßer
«lustig, liebevoll und lebensnah.»

NDR Kultur
«Das Schwein unter den Fischen“ ist eine Mischung aus Tragik und Irrsinn.»

Radio Bremen
Mirjam Steger
«Das Buch ist temporeich geschrieben, und es hat immer eine überraschende Wendung parat.»

Maxi
«In dem Roman wimmelt es von herrlich skurrilen Figuren. Richtig gut.»

Märkische Allgemeine Zeitung
Nadine Pensold
«Um das Figurenkabinett um Stine aufzubauen, nimmt sich die Autorin Jasmin Ramadan reichlich Zeit. Sie überzeichnet auf unterhaltsame Weise, ohne den Leser mit Kuriositäten überzustrapazieren. Die Geschichte der Hamburger Autorin erfrischt durch viel komisches und rührendes Potenzial»

WDR 1 Live
Jan Drees
«Was in der Realität nervt, diese Distanzlosigkeit obskurer Persönlichkeiten, ist in Romanen oft unterhaltsam. So auch hier. Jasmin Ramadan lotst ihre Heldin durch etliche Stromschnellen, lässt sie von einem schwulen Psychiater therapieren, von Gastnonnen aus Indien besuchen, von aufgeblasenen Modelscouts nerven.»

Bücher Magazin
«Die provokante Wort- und Themenwahl wird nicht jedem zusagen, aber durch den lässig-witzigen Tonfall der Ich-Erzählerin wird diese eigentlich tragische Geschichte zu einem herrlich komischen Leseerlebnis. Irgendwie findet jede Figur auf ihre Art ihr persönliches Glück; unglaubwürdig, aber schön!»

Radio Mephisto
Ben Hänchen
«Der Roman ist sehr authentisch, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an.»

PRESSESTIMMEN ”Soul Kitchen”


Junge Welt
 Franz Dobler
«Selbst ein blinder Analphabet hätte nach drei Seiten bemerkt, daß die Hamburger Autorin Jasmin Ramadan ein unglaubliches Talent ist. Die Befürchtung, sie könnte neben diesem massiven Akin verschwinden, habe ich ab Seite acht vergessen...dass all diese Seiten selbst in den härtesten Tiefgängen mit einer stilsicheren Leichtigkeit geschrieben sind, ohne sich dabei an einen Leser oder an eine etwas lockere Literaturszene ranzuschmusen, das interessiert mich. ...»
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Süddeutsche Zeitung Nina Berendonk
«Das rasante, überaus phantasievolle Erwachsenwerden eines modernen Alexis Sorbas. Ramadans Buch funktioniert auch für sich ganz wunderbar und liefert überdies zu jedem Kapitel ein passendes, manchmal fast philosophisch anmutendes Kochrezept. »

Frankfurter Rundschau, Volker Mazassek
«Ramadans Stärke ist ihr Tonfall, der nah dran ist am Erfahrungshorizont des Daseins. Ihr Zinos ist aus Fleisch und Blut. Und man kann ihn mögen, sehr sogar.»
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Hamburger AbenblattMaike Schiller
«"Soul Kitchen", das Buch, erzählt eine verrückte Geschichte vom Erwachsenwerden, fabuliert vom Essen, Trinken, Lieben, Leiden und Reisen, von Zinos' kleinkriminellem Bruder Ilias und davon, wie Zinos in die Gastronomie findet. Im Anschluss an jedes Kapitel steht jeweils ein Rezept.
Die Figurenführung des Helden gelingt ihr, auch ihr Tonfall ist leicht, warmherzig und pointiert. Tatsächlich hat, wer "Soul Kitchen" gelesen hat, beim späteren Kinobesuch einen Mehrwert - obwohl beide Arbeiten ganz unabhängig voneinander funktionieren. »




taz, Klaus Irler
«Und damit bekommt Hamburg seinen Auftritt: Bordelle! Reiche Töchter aus Harvestehude! Drogen! Und später, als Zinos nicht mehr in Hamburg, sondern in der Karibik ist, hat er metaphysische Begegnungen im Stil des Magischen Realismus(...)Wenn das Leben übertreibt, legt Zinos eine Prince-Scheibe auf. Das macht "Soul Kitchen" zu einem zuversichtlichen Buch: Das mit dem Leben läuft schon. Zumindest, wenn man ein bisschen Zinos in sich hat.»
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Zitty Berlin
«Jasmin Ramadans Debütroman ist wild-romantisch, sehr komisch und hat Drive.»




WDR Funkhaus Europa
Ulrich Noller
«Mit blühendem Einfallsreichtum erfindet Jasmin Ramadan für "ihren" Zinos jede Menge Abenteuer und Irrungen und Wirrungen. Und zwar als eigenes und eigenständiges Kunstwerk: Klasse geschrieben, gut geplottet, witzig erzählt, abwechslungsreich gestaltet - und voller Wärme für die gut gemachten, lebendigen Figuren.
Eines ist sicher: Jasmin Ramadan hat Zukunft, sie ist ein echtes Erzähltalent.»
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Titel Magazin
«Ein wunderbares Romandebüt: Ein toller, satt-unterhaltsamer globaler Coming-of age-Trip.»

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